Avocado – Powerfrucht mit Umweltproblem?

Seit Jahren wird sie in Zeitschriften als Superfood betitelt – sie soll angeblich Wunder bewirken. Auch, wenn dieses Versprechen sehr nach Werbung klingt, hat die Avocado durchaus gesunde Inhaltsstoffe. Avocado ist – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde und hat sich in den letzen Jahren besonders stark zu Trend-Food entwickelt. Doch immer wieder kommt die Diskussion auf, wie sie denn eigentlich einzuordnen ist: Kann sie als Gemüse bezeichnet werden oder zählt sie doch eher zum Obst?

Für die Avocado gibt es insbesondere im Ausland (wo sie auch wächst) ziemlich viele unterschiedliche Namen. Während der Begriff „Butterfrucht“ ihre Konsistenz noch am ehesten beschreibt, wird sie anderorts auch als „Avocadobirne“ bezeichnet. Fest steht, dass es sich bei der Avocado um eine Frucht handelt, nämlich die eines im tropischen Regenwald befindlichen Avocadobaums. Da der Baum den Lorbeergewächsen zugeordnet wird, bezeichnen Botaniker sie übrigens auch als „Beere“.

Gesundheitliche Vorteile von Avocado

  • Stärkung des Immun- und Nervensystems
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Verhinderung von Herzerkrankungen
  • Krebsvorbeugung
  • Unterstützung des Darms
  • Förderung des Wachstums von Muskeln und Knochen
  • Schutz für Zähne & Zahnfleisch
  • viel Energie für sportliche Betätigungen
  • Generierung von gesunder Haut
  • Unterstützung beim Abnehmen
  • Verbesserung der Nährstoffaufnahme
  • Förderung der Verdauung
  • Stärkung der Sehkraft
  • Unterstützung in der Schwangerschaft

Tools für die Zubereitung von Avocado

Mit einem Kochbuch kann man nie etwas falsch machen – die Ideen sind nicht nur inspirierend und kreativ, sondern lassen einen auch Neues ausprobieren. Wer öfter Avocado zum Frühstück isst, sollte in einen Entkerner investieren, da es oftmals sehr mühsam ist, den Kern mittels einem Messer herauszunehmen, ohne das Fruchtfleisch zu zermatschen oder sich selbst zu verletzen. Außerdem haben wir sehr schmackhafte Gewürze von Ankerkraut auf Amazon gefunden, mit denen sich der milde Geschmack der Avocado aufpeppen lässt.

Avocado aufbewahren und zubereiten

  • Wird traditionell roh und kalt gegessen
  • Vorsicht: Erhitzen kann zu einem bitteren Geschmack führen!
  • Lagerung bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank für längere Bewahrung
  • Zusammengelegt mit Äpfeln und Bananen reifen unreife Avocados schneller
  • Angeschnittene Avocadohälften mit Zitronensaft beträufeln (verhindert die Bräune)
  • Einfrieren ist mit ein wenig Zitronensaft nach dem Entkernen auch möglich
  • Schneiden in Scheiben oder Würfel oder als Püree („Guacamole“) genießen

Nährwerte von Avocado

Die nachfolgenden Nährwerte werden pro 100 g berechnet.

Energie 138 kcal
Fett 12,5 g (Großteil: Omega 3)
Kohlenhydrate 3,55 g
Vitamine

Vitamin E

a-Tocopherol

Niacinäquivalent

Vitamin B6

ß-Carotin

Vitamin B2

 

2,03 mg

1,47 mg

1,01 mg

0,27 mg

0,11 mg

0,10 mg

Mineralstoffe

Kalium

Magnesium

Phosphor 

Calcium

Chlorid

Kupfer

Mangan

 

550 mg

25 mg

49 mg

14 mg

12 mg

0,39 mg

0,19 mg

Eiweiß 1,37 g
Wasser 77,20 g

Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel 3.02

Ist die Avocado schlecht, wenn sie innen braun ist?

Dass die Avocado innen braun ist, bedeutet nicht, dass sie bereits verschimmelt ist. Das braune Fruchtfleisch hängt meistens damit zusammen, dass sie bereits oxidiert ist. Oxidation entsteht, wenn das Innere mit Luft in Berührung kommt.

Tipp: Bräune-Test beim Avocado-Kauf im Supermarkt

Um im Supermarkt festzustellen, ob eine Avocado innen grün oder braun ist, gibt es zwei Methoden:

  1. Drucktest: Wenn die Avocado beim Drücken mit der Hand leicht nachgibt, ist sie vermutlich schon überreif und innen braun. Je härter die Frucht also ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie innen noch grün ist.
  2. Stieltest: Wer den Stiel entfernt, kann sehen, wie es im Inneren der Frucht aussieht. Ist die Frucht dort bereits schon braun, liegt es nahe, dass auch das restliche Fruchtfleisch braun ist. Ist jedoch hauptsächlich Grün zu sehen, stehen die Chancen gut.

Tipp: Verhindern, dass eine angeschnittene Avocado schnell braun wird

Verzehrt man nur eine Hälfte und lässt sie andere stehen, verfärbt sich das Fruchtfleisch schnell. Wie bereits erklärt, hängt das mit der Zufuhr von Sauerstoff zusammen. Auch eine Frischhaltefolie bringt da nichts. Was aber hilft: Sofort nach dem Aufschneiden sollte frischer Zitronensaft auf dem Fruchtfleisch verteilt werden. So bleibt die Avocado mehrere Tage saftig grün – und lecker!

Woher kommt die Avocado?

Angebaut wird sie heute in sämtlichen südamerikanischen Ländern und in Südeuropa, aber auch in Australien und Neuseeland. Ursprünglich kommt die Frucht aus Zentralamerika, wo sie immer noch ihre Wurzeln hat. Es handelt sich nicht um eine anspruchsvolle Pflanze; sie benötigt jedoch einen besonders hellen Standort und viel Wasser. Starken Wind oder Salz im nährstoffreichen Boden mag sie hingegen überhaupt nicht.

Stellt der Konsum von Avocado ein Umweltproblem dar?

Der Verzehr von Avocado mag gesund sein, jedoch sollte nicht vergessen werden, welche Umwelteinflüsse dadurch erst entstehen.

Weite Transportwege

Da die Avocado meist aus sehr fernen Ländern nach Deutschland importiert wird, ist es leicht zu erraten, dass ein weiter Transportweg notwendig ist. Es ist kein Geheimnis, dass dadurch auch die Luft verschmutzt wird. Und wie bei allem, was aus weiter Ferne kommt, bleibt es fraglich, ob die Landwirte dieser Länder auch wirklich vom Avocado-Anbau leben können, denn die Frucht kann hierzulande vergleichsweise sehr günstig in Supermärkten eingekauft werden.

70 Liter Wasser pro Avocado

Kritisiert wird auch der enorme Wasserverbrauch, der mit der Anpflanzung von Avocado zusammenhängt. Da viele Dörfer auf den Export finanziell angewiesen sind, entsteht folgende Problemsituation: Die Landwirte nehmen in Kauf, einen Großteil des naheliegenden Flusswassers in den Anbau zu investieren, auch wenn dies bedeutet, dass für sie selbst kein Trinkwasser mehr übrig bleibt. Es mag stimmen, dass sie durch den Anbau letzten Endes ihr Einkommen verdienen, jedoch fördert eben dieser Anbau gleichzeitig auch ihr Trinkwasserproblem.

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