Diese Lebensmittel kannst du während der Corona-Krise einfrieren

Viele Menschen haben während der Corona-Krise Angst um ihre Vorräte, weshalb sie immer und immer mehr einkaufen. Dabei geht es nicht nur um Toilettenpapier, sondern auch um frische Lebensmittel, die mit der Zeit verderben und weggeschmissen werden müssen. Um diese Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, können Gemüse & Obst ganz einfach in der Tiefkühltruhe eingefroren werden, um sie bei Bedarf wieder zu verwenden.

Welches Gemüse kann man einfrieren?

Du kannst fast jede Gemüsesorte in kleine Stücke schneiden und einfrieren. Dabei kannst du entweder Tüten nutzen oder auch Tupperboxen aus Kunststoff oder Glas. Allerdings sollte vorher möglichst viel Luft aus der Tüte raus. Der Vorteil vom Zerkleinern ist, dass du dadurch sehr viel Platz in der Tiefkühltruhe sparst (beispielsweise ist eine Paprika viel größer, wenn sie als solche eingefroren wird). Du solltest jedoch möglicherweise vorhandene Kerne entfernen.

Gemüse vor dem Einfrieren blanchieren

Dein Gemüse hält länger und bleibt grün, wenn du es vorher blanchierst: Gemüse zerkleinern und kochen, in Eiswasser abschrecken und danach einfrieren. Einige Gemüsesorten musst du sogar vorher kochen und dann einfrieren, da sie sonst beim Auftauen matschig werden. Der Geschmack verändert sich allerdings dadurch nicht.

Diese Gemüsesorten kannst du problemlos einfrieren:

  • Zucchini (roh)
  • Pilze (roh)
  • Auberginen (gekocht)
  • Paprika (roh)
  • Blumenkohl (roh)
  • Tomaten (roh oder gekocht)
  • Bohnen (gekocht)
  • Rotkohl (gekocht)
  • Poree (roh)
  • Spinat (roh oder gekocht)
  • Möhren (roh)
  • Grünkohl (gekocht)
  • Mangold (roh oder gekocht)
  • Zwiebeln (gekocht)
  • Erbsen (gekocht)
  • Wirsing (gekocht)
  • Gurken (roh)
  • Rote Bete (gekocht)
  • Brokkoli (roh)
  • Sellerie (gekocht)
  • Chinakohl (gekocht)
  • Kohlrabi (gekocht)

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Welches Obst kann man einfrieren?

Bei Obst sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Man kann fast jede Frucht einfrieren, ohne Bedenken haben zu müssen. Allerdings gilt auch hier, dass das Obst möglichst frisch eingefroren werden sollte, damit es seine Vitamine behält.

Steinobst sollte vorher entsteint werden. Beeren sollten auf einem flachen Blech vorgefroren werden, damit sie nicht zusammenkleben (das gilt auch für Banenenstücke).

Diese Früchte kannst du ganz einfach einfrieren:

  • Bananen (ohne Schale, auf einem flachen Tablett vorfrieren, falls zerkleinert)
  • Birnen (als Mus einfrieren)
  • Avocado (mit Zitronensaft betäufeln)
  • Erdbeeren (als Mus einfrieren)
  • Rhababer
  • Beeren (vorher in auf einem flachen Tablett vorfrieren, damit sie nicht zusammenkleben)
  • Birnen (püriert oder zerkleinert)
  • Äpfel (püriert oder zerkleinert)

Weintrauben und anderes wasserhaltiges Obst (z.B. Wassermelonen, einige Pflaumen, einige Kirschen) sollte nicht eingefroren werden. Du kannst aus eingefrorenen Früchten Smoothies machen, die du wiederum auch einfrieren kannst.

Hier findest du übrigens die 10 gesündesten Beeren!

Fleisch und Fisch

Wenn du Fleisch einfrierst, solltest du vorher das Fettgewerbe und die Knochen entfernen. Da kannst du zum Beispiel Geflügel und rotes Fleisch einfrieren. Fisch sollte ganz frisch eingefroren werden. Vor dem Einfrieren sollte er filetiert oder ausgenommen sein – am besten auch gleich glacieren. Beim Auftauen von Fleisch und Fisch solltest du beachten, dass sie vor dem Kochen bzw. Verzehr ein paar Stunden im normalen Kühlschrank auftauen müssen.

So kannst du Fisch vor dem Einfrieren glacieren:

Fisch in kaltem Wasser duschen und anschließend in Frischhaltefolie oder in einer Plastiktüte in die Tiefkühltruhe legen.

Kräuter einfrieren

Wenn du im Garten oder auf dem Balkon Kräuter angepflanzt hast, kannst du sie ganz einfach ernten und einfrieren, um sie beim Kochen zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Das gilt für viele verschiedene Sorten wie beispielsweise:

  • Basilikum
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Petersilie
  • Minze
  • Zitronenmelisse
  • Schnittlauch

Kräuter in Eiswürfelform einfrieren

Hacke deine Kräuter in kleine Stücke und lege sie in eine Eiswürfelform. Fülle die Formen jetzt zusätzlich mit Wasser und lasse die Kräuter darin einfrieren. Somit kannst du bei Bedarf immer nur einen kleinen Würfel auftauen. Du kannst die Kräuterwürfel sowohl beim Kochen verwenden (z.B. Spaghettisauce, Gemüsepfanne etc), als auch kalte Getränke und Säfte damit aufpeppen.

Kräuterbutter selber machen

Du kannst deine gehackten Kräuter auch in mit Butter (oder mit der pflanzlichen Alternative Margarine) vermengen und in der Tiefkühltruhe verstauen. Hierfür einfach ein Schälchen mit Kräutern, Knoblauch, Butter und Salz füllen und gut umrühren. Wenn die Masse gefroren ist, eignet sie sich sehr gut zum Bestreichen von warmem Toastbrot. Du kannst auch in der Eiswürfelform kleine Kräuterbutter-Würfelchen erstellen, die du dann ganz einfach beim Kochen verwendest.

Aus Kräutern einfach Pesto machen

Du kannst auch aus den Kräutern Pesto selbst herstellen und beispielsweise für Nudelgerichte einsetzen.

Einfaches Rezept für italienische Pesto (200 ml):

  • 50 g Basilikum
  • 2x Knoblauchzehen
  • 1/2 TL grobes Meersalz
  • 50 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • 120 ml natives Olivenöl

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Backwaren einfrieren

Für Backwaren gilt: Einfrieren ist kein Problem! Was nicht in die Tiefkühltruhe gehört, sind fetthaltige Milchprodukte (z.B. Joghurt, Käse, Sahne, Kuhmilch etc). Diese Produkte am besten frisch kaufen. Eine Ausnahme ist Butter – die lässt sich sehr gut einfrieren.

Folgendes kannst du einfach einfrieren:

  • Teig (auch roh)
  • Kekse
  • Brot und Brötchen
  • Kuchen (auch Käsekuchen)
  • Plunder
  • Torte (auch Sahnetorte in Stücken)

Beim Auftauen wieder mit Geduld arbeiten: Erst ein paar Stunden bei Zimmertemperatur liegen lassen, dann in den Backofen legen und knusprig werden lassen.

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